Rotbuche

Die Rotbuche ist ein Laubbaum mit bis zu 45 Metern Höhe, der eine glatte graue Rinde besitzt und dessen Blätter eine deutlich sichtbare Maserung aufweisen.

Die Rotbuche - ein einheimischer Laubbaum


Der Botaniker bezeichnet die Rotbuche als Fagus sylvatica. In der Umgangssprache wird sie kurz nur Buche genannt. Die Rotbuche zählt zur Gattung der Laubbäume und findet sich in den Wäldern in Deutschland mit einem Anteil von 14 Prozent. In den Schweizer Wäldern ist der Anteil mit 19 Prozent sogar noch höher. In Österreich ist fast jeder zehnte Baum eine Rotbuche. Die durchschnittliche Wuchshöhe der Rotbuche beträgt 30 Meter. Besonders stattliche Exemplare können es aber auch auf bis zu 45 Meter Höhe bringen. Die Rotbuche erreicht ein Alter von bis zu 300 Jahren und einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. In jungen Jahren zeigt die Rotbuche eine etwas schüttere und aufrechte Krone, die nur Zweigen, die anfangs nach der Seite wachsen und sich später in Folge der Lignin-Bildung aufrichten.





Die Krone einer reifen Rotbuche kann einen Durchmesser von bis zu 30 Metern haben, wenn am Standort keine Konkurrenten vorhanden sind. Die Äste sind stark verzweigt, wobei die unteren Äste bis knapp über den Boden reichen und eine fast waagerechte Ausrichtung haben. Das gilt vor allem für ältere und besonders starke Äste. Im Wald beginnt die Krone der Rotbuche auf bis zu 20 Metern Höhe. Die junge Rotbuche hat eine glatte Rinde mit einer dunkelgrün bis schwarzen Färbung. Mit zunehmendem Alter verfärbt sich die Rinde der Rotbuche grau. Auch bleiben markante Male von abgestorbenen Ästen in der Rinde der Rotbuche zurück. Lediglich die Unterart der Steinbuche bekommt eine rissige Rinde. Alle anderen Rotbuchen behalten eine weitgehend glatte Rinde. Die Blätter der Rotbuche werden bis zu zehn Zentimeter lang und fünf Zentimeter breit. Sie weisen eiförmige Konturen und eine flaumartige Behaarung auf. Deutlich sichtbar sind die diagonal zum Hauptnerv verlaufenden Seitennerven, die mit einer Zahnung am Blattrand abschließen. Die getrennt-geschlechtlichen Blüten sind hellbraun und erscheinen im späten Frühjahr. Die Früchte werden Bucheckern genannt und finden sich paarweise. Sie sind braun und nussartig.